KV Westerwald

Vorsitzender:

Matthias Dicke

Markstraße 5a
56470 Bad Marienberg

E-Mail: matthias.dicke(at)europa-union-westerwald.de
Tel.: 02661-6900
Fax: 02661-916 122

Nachrichten aus dem Kreisverband Westerwald

Europa geht auch die Jugend an

 

 „YOUrope – es geht um dich!“ ist das aktuelle Motto der 66. Runde des traditionsreichen bundesweiten Europäischen Wettbewerbs, an dem teilzunehmen im Westerwald Landrat Achim Schwickert als Schirmherr und die unabhängige Europa-Union in einem Schreiben alle Schulen im Landkreis aufrufen. Ja, „es geht um dich“ ist eine Einladung an die Schülerinnen und Schüler, sich altersgemäß mit der Zukunft in einer sich wandelnden Welt auseinander zu setzen.

 

Der Wettbewerb kann in allen Klassen und fast allen Fächern von der Bildenden Kunst über Geschichte, Sozialkunde bis zu Ethik und Religion bildnerisch, schriftlich oder als Projekt durchgeführt werden. Die Europa-Union Westerwald richtet wieder eine Kreisjury zur Ermittlung von Kreissiegern ein, die ihre Preise in einer Feierstunde voraussichtlich in der Europawoche 2019 erhalten.

 

Abgabeschluss für Wettbewerbsarbeiten ist der 09. Februar 2019 entweder beim Kreisverband Westerwald, Marktstr. 5 A Bad Marienberg, bei der LVM-Versicherungsagentur Arne Nilges, Hauptstr. 88 in Rennerod bzw. Dehlinger Weg 2 in Alpenrod oder der Grundschule Atzelgift-Streithausen.

 


Europa zwischen Tradition und Moderne

 

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Achim Schwickert startet mit Beginn des neuen Schuljahrs im Westerwaldkreis die 64. Runde des bundesweiten Europäischen Wettbewerbs unter dem seit 2004 geltenden Leitspruch der Europäischen Union „In Vielfalt geeint“ und erweitert um den Zusatz „Europa zwischen Tradition und Moderne“.  Zur Teilnahme an diesem ältesten Schülerwettbewerb in Deutschland sind alle Westerwälder Schulen eingeladen.

 

Der dreistufige Wettbewerb schickt die Jugend auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz und ermutigt sie, die kulturelle Vielfalt selbstständig zu erforschen. So können sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen unter anderem mit unterschiedlichen Festen und Gebräuchen befassen, die Mittelstufe die Suche nach Redensarten oder Sprichwörtern aufnehmen, die in jedem Land Europas verstanden werden. Die älteren Schüler sollen in Anlehnung an eine Aussage Adenauers die Frage beantworten, wo für sie Europa Traum und Hoffnung ist, wo Europa für sie im Alltag notwendig wird. Als Sonderaufgabe für alle in Europa zu unterschiedlichen Zeiten Angekommene steht die Frage „ und nun?“

 

Auf die von einer Kreisjury zu ermittelnden Siegerinnen und Sieger warten wertvolle Kreispreise neben den möglichen Landes- und Bundespreisen. Deshalb sollen nach Vorauswahl in der Schule die preisverdächtigen schriftlichen und gestalterischen Arbeiten bis spätestens 10. Februar 2017 entweder beim Kreisverband Westerwald der Europa-Union Marktstr. 5a, Bad Marienberg oder bei der LVM-Versicherungsagentur Arne Nilges, Hauptstr. 88 in Rennerod bzw. Dehlinger Weg 2 in Alpenrod eingehen.

 


 

Mitglieder wählten Vorstand

 

Mit einstimmig beschlossenen Anträgen wendet sich die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Westerwald der Europa-Union an den im Oktober tagenden Landeskongress dieser Organisation, Landtag und Landesregierung zu bitten, unter Verwendung von EU-Symbolen ihre Verbundenheit mit Europa sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Ebenso einstimmig wurden Matthias Dicke als Vorsitzender und Anna M. Schneider nunmehr mit der Aufgabe als geschäftsführende Stellvertreterin gewählt.

 

Ausgehend vom 70. Jahrestag der berühmten Churchillrede, mit der er der in Not und Angst lebenden Bevölkerung die große Hoffnung aber auch Zweifel weckenden „Vereinigten Staaten von Europa“ vorschlug, verneinte Manfred Däuwel die Frage, ob sie eine Chimäre, ein Ungeheuer sind. Der Kriegspremier habe nur „eine regionale Organisation Europas“, die sich auf „natürliche Gruppen“ stützen müsse, wovon eine das Commonwealth ist, vorgesehen. Mit Robert Schumans Vorschlag der Montan-Union setzte sich in Westeuropa der integrative Gedanke durch, der schließlich zur EU führte, zu der die Bevölkerung mehr emotionale Bindungen entwickeln sollte.

 

 

Letztmals gab Manfred Däuwel den beifällig aufgenommenen Geschäftsbericht. Tony Alt dankte Däuwel und seiner Frau für die langjährige engagierte Arbeit, bevor sie als Vorstandsmitglieder, allerdings weiter mit Zuständigkeit für den Europäischen Wettbewerb einstimmig wieder gewählt wurden. Die Verbandsspitze verstärkt Christoph Braun als Stellvertreter. Judith Lemle führt ohne Beanstandung die Kassengeschäfte weiter.

Tony Alt, Jutta Klöckner und Winfried Schlotter wirken als Vorstandsmitglieder mit.

 


 

Finanztransaktionssteuer ein geeignetes Instrument zur Lösung der Banken- und Finanzkrise?

 

Mit einem Überblick über verschiedene Konzepte der steuerlichen Belastung des Finanzmarktes durch die Finanztransaktionssteuer leitete Vorsitzender Matthias Dicke die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Westerwald der überparteilichen Europa-Union ein. Die Europäische Kommission wolle Transaktionen mit 0,1 Prozent, Derivate mit 0,01 % steuerpflichtig machen. Hat der Handelnde seinen Sitz in der EU, sei der Transaktionsort irrelevant. Bei geschätzten Einnahmen von 57 Mrd. Euro warnte Dicke vor zu hohen Erwartungen, auch wenn der Vorschlag europaweit umgesetzt wird.

 

Geschäfts- und Kassenbericht ließen eine solide Verbandsführung erkennen, so dass der einstimmigen Entlastung die Wiederwahl des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre folgte.

 

Der Kreisvorstand: Vorsitzender Matthias Dicke (Friedewald), stellvertretende Vorsitzende  Anna M. Schneider (Weitefeld), Schriftführer Christian Kexel (Unnau), Schatzmeisterin Judith Lemle (Alpenrod). Weitere Vorstandsmitglieder sind Tony Alt (Montabaur), Manfred Däuwel, Rosemarie Däuwel-Türk (Bad Marienberg) und Winfried Schlotter (Hillscheid).

 

(Manfred Däuwel)